Wildtiere des Jahres 2026: Welche Arten stehen vor der Rettung?

Autor: Arten-Radar Redaktion

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Kategorie: Arten & Lebensräume

Zusammenfassung: Das Rebhuhn wurde zum Vogel des Jahres 2026 gewählt und symbolisiert den Rückgang vieler Arten durch Habitatverlust, Landwirtschaft und Klimawandel. Schutzmaßnahmen sind notwendig, um seine Population zu sichern.

Vogel des Jahres 2026: Rebhuhn

Vogel des Jahres 2026: Rebhuhn

Das Rebhuhn (Coturnix coturnix) ist der Vogel des Jahres 2026 und steht stellvertretend für viele Arten, die in den letzten Jahren einen dramatischen Rückgang ihrer Populationen verzeichnen mussten. Dieses kleine, meist braun gefärbte Geflügel ist in vielen europäischen Regionen selten geworden und findet sich vor allem in offenen Landschaften und landwirtschaftlichen Flächen.

Merkmale und Lebensraum

Rebhühner sind bekannt für ihre charakteristische orangefarbene Maske, die ihnen ein markantes Aussehen verleiht. Diese Vögel bevorzugen trockene Felder und Wiesen, wo sie gut getarnt auf dem Boden leben. Ihre Nester sind meist gut versteckt im hohen Gras, was sie vor Fressfeinden schützt.

Bedrohungen

Die Hauptbedrohungen für das Rebhuhn sind:

Schutzmaßnahmen

Um das Rebhuhn zu schützen, sind gezielte Naturschutzmaßnahmen erforderlich. Dazu gehören:

Das Rebhuhn ist nicht nur ein Symbol für den Zustand unserer Biodiversität, sondern auch ein Indikator für die Gesundheit von Agrarlandschaften. Der Schutz des Rebhuhns erfordert gemeinsame Anstrengungen von Landwirten, Naturschutzorganisationen und der Gesellschaft, um eine nachhaltige Zukunft für diese und viele andere Arten zu sichern.

Wildtier des Jahres 2026: Rothirsch

Wildtier des Jahres 2026: Rothirsch

Der Rothirsch (Cervus elaphus) wurde als Wildtier des Jahres 2026 gewählt und steht im Fokus des Naturschutzes. Als das drittgrößte Säugetier Deutschlands spielt der Rothirsch eine entscheidende Rolle in unseren Wäldern und hat eine bedeutende Funktion im Ökosystem.

Lebensweise und Fortpflanzung

Rothirsche sind vor allem in Wäldern, aber auch in offenen Landschaften anzutreffen. Sie leben in Rudeln, die meist aus Weibchen und ihren Nachkommen bestehen, während die Männchen in der Regel allein leben oder sich zu kleinen Gruppen zusammenschließen. Die Brunftzeit, die in den Herbstmonaten stattfindet, ist ein spektakuläres Schauspiel, bei dem die Männchen durch lautes Röhren und eindrucksvolle Kämpfe um die Weibchen konkurrieren.

Bedrohungen und Herausforderungen

Trotz ihrer robusten Erscheinung sieht sich der Rothirsch mehreren Herausforderungen gegenüber:

Schutzmaßnahmen

Um den Rothirsch und seine Lebensräume zu schützen, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich:

Der Rothirsch ist nicht nur ein Symbol für die Wildnis, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität in Deutschland. Durch gezielte Schutzmaßnahmen können wir dazu beitragen, dass diese majestätischen Tiere auch in Zukunft in unseren Wäldern leben können.

Rettungsbedürftige Arten im Jahr 2026 und ihre Herausforderungen

Art Bedrohungen Schutzmaßnahmen
Rebhuhn Landwirtschaftliche Intensivierung, Habitatverlust, Klimawandel Förderung extensiver Landwirtschaft, Schutzgebiete, Aufklärung
Rothirsch Genetische Vielfalt, Lebensraumverlust, Jagddruck Naturnahe Waldwirtschaft, Wildruhezonen, Öffentlichkeitsarbeit
Kleiner Abendsegler Habitatverlust, Pestizide, Klimawandel Wiederherstellung von Wäldern, Aufklärung, umweltfreundliche Landwirtschaft
Alpensalamander Klimawandel, Lebensraumverlust, Verschmutzung Schutzgebiete, Aufklärung, Forschung
Europäischer Wels Überfischung, Habitatzerstörung, Wasserqualität Nachhaltige Fischerei, Renaturierung, Aufklärung
Warzenbeißer Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Extensive Landwirtschaft, Naturschutzgebiete, Öffentlichkeitsarbeit
Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling Lebensraumverlust, Pflanzenschutzmittel, Klimawandel Extensive Landwirtschaft, Lebensraumschutz, Öffentlichkeitsarbeit
Gemeine Winterlibelle Habitatverlust, Klimawandel, Verschmutzung Renaturierung von Gewässern, nachhaltige Praktiken, Aufklärung
Streifenkreuzspinne Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Lebensraumschutz, Öffentlichkeitsarbeit, umweltfreundliche Anbaumethoden
Glockenblumen-Schmalbiene Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Blühende Pflanzen fördern, Lebensraumschutz, Öffentlichkeitsarbeit
Höhlen-Zwergflohkrebs Verschmutzung, Lebensraumverlust, Klimawandel Schutz von Höhlen, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit

Fledermaus des Jahres 2026: Kleiner Abendsegler

Fledermaus des Jahres 2026: Kleiner Abendsegler

Der Kleine Abendsegler (Nyctalus noctula) wurde als Fledermaus des Jahres 2026 ausgezeichnet. Diese beeindruckende Art ist nicht nur für ihre Größe bekannt, sondern auch für ihre bemerkenswerten Flugfähigkeiten und die wichtige Rolle, die sie im Ökosystem spielt.

Merkmale und Lebensweise

Der Kleine Abendsegler hat eine Körperlänge von etwa 10 bis 12 Zentimetern und eine Flügelspannweite von bis zu 40 Zentimetern. Sein Fell ist braun bis graubraun, was ihm hilft, sich in seinem Lebensraum zu tarnen. Diese Fledermaus ist besonders aktiv in der Dämmerung und Nacht, wenn sie durch Wälder und über Wiesen fliegt, um Insekten zu jagen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung erfolgt typischerweise im Spätsommer. Nach einer Tragzeit von etwa 5 bis 6 Wochen bringt das Weibchen ein bis zwei Jungtiere zur Welt. Diese werden in Baumhöhlen oder unter Dächern aufgezogen, wo sie sicher vor Fressfeinden sind.

Bedrohungen und Schutzstatus

Obwohl der Kleine Abendsegler derzeit nicht als gefährdet gilt, gibt es dennoch einige Herausforderungen, die seinen Lebensraum bedrohen:

Schutzmaßnahmen

Um den Kleinen Abendsegler zu unterstützen, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich:

Der Kleine Abendsegler ist ein faszinierendes Tier, das nicht nur zur biologischen Vielfalt beiträgt, sondern auch ein Indikator für die Gesundheit unserer Ökosysteme ist. Sein Schutz ist von entscheidender Bedeutung, um die Balance in der Natur zu bewahren.

Amphibie des Jahres 2026: Alpensalamander

Amphibie des Jahres 2026: Alpensalamander

Der Alpensalamander (Salamandra atra) wurde als Amphibie des Jahres 2026 gekürt und steht für die Vielfalt und die Herausforderungen der Lebensräume in den Alpen. Diese Art ist vollständig schwarz und gehört zu den am besten geschützten Salamandern in Europa.

Lebensraum und Verhalten

Alpensalamander sind vor allem in den höheren Lagen der Alpen zu finden, wo sie in feuchten, schattigen Wäldern und in der Nähe von Bächen leben. Sie bevorzugen kühle Temperaturen und sind oft in der Dämmerung oder nachts aktiv. Diese Salamander sind für ihre Fähigkeit bekannt, ihre Körpertemperatur zu regulieren, was ihnen in ihrem alpinen Lebensraum zugutekommt.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Fortpflanzung des Alpensalamanders erfolgt in der Regel im Spätherbst. Die Weibchen bringen lebende Nachkommen zur Welt, was für Amphibien ungewöhnlich ist, da die meisten Eier ablegen. Die Jungtiere entwickeln sich in der feuchten Umgebung und sind nach einigen Monaten selbstständig.

Bedrohungen

Obwohl der Alpensalamander als geschützt gilt, sieht sich die Art verschiedenen Bedrohungen gegenüber:

Schutzmaßnahmen

Um den Alpensalamander zu schützen, sind folgende Maßnahmen wichtig:

Der Alpensalamander ist nicht nur ein faszinierendes Tier, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des alpinen Ökosystems. Sein Schutz ist entscheidend, um die Biodiversität in den Alpen zu erhalten und die natürlichen Lebensräume zu bewahren.

Fisch des Jahres 2026: Europäischer Wels

Fisch des Jahres 2026: Europäischer Wels

Der Europäische Wels (Silurus glanis) wurde als Fisch des Jahres 2026 gewählt und ist ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt der Fischarten in unseren Gewässern. Mit seiner imposanten Größe und seinem charakteristischen Aussehen ist der Wels eine bedeutende Art in den Süßwasserökosystemen Europas.

Merkmale und Lebensraum

Der Europäische Wels kann Längen von über 3 Metern erreichen und gehört damit zu den größten Süßwasserfischen Europas. Sein Körper ist lang und schlank, mit einer glatten, olivgrünen bis grauen Haut. Diese Fische sind vor allem in großen Flüssen, Seen und ruhigen Gewässern anzutreffen, wo sie sich in tiefen Zonen und in der Nähe von Strukturen wie Wurzeln oder Steinen verstecken.

Ernährung

Der Wels ist ein Räuber, der sich von einer Vielzahl von Beutetieren ernährt, darunter Fische, Krebstiere und sogar kleine Säugetiere. Seine nächtliche Jagdweise macht ihn zu einem effektiven Jäger in der Dämmerung und Dunkelheit.

Bedrohungen und Herausforderungen

Trotz seiner Robustheit sieht sich der Europäische Wels verschiedenen Bedrohungen gegenüber:

Schutzmaßnahmen

Um den Europäischen Wels zu schützen, sind folgende Maßnahmen notwendig:

Der Europäische Wels ist nicht nur ein beeindruckender Fisch, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des aquatischen Ökosystems. Sein Schutz trägt zur Erhaltung der Biodiversität in unseren Gewässern bei und fördert ein gesundes Gleichgewicht in den aquatischen Lebensräumen.

Insekt des Jahres 2026: Warzenbeißer

Insekt des Jahres 2026: Warzenbeißer

Der Warzenbeißer (Decticus verrucivorus) wurde als Insekt des Jahres 2026 gekürt und repräsentiert eine faszinierende Art, die in den Wiesen und Feldern Europas vorkommt. Mit seinem charakteristischen Aussehen und seinem besonderen Verhalten trägt er zur biologischen Vielfalt unserer Landschaften bei.

Merkmale und Verhalten

Der Warzenbeißer ist ein großer Grashüpfer, der eine Körperlänge von bis zu 4 cm erreichen kann. Seine grüne oder braune Färbung ermöglicht ihm eine ausgezeichnete Tarnung in seiner Umgebung. Diese Art ist besonders bekannt für ihre Fähigkeit, hohe Sprünge zu machen, was sie vor Fressfeinden schützt. Zudem ist der Warzenbeißer ein guter Flieger und kann kurze Strecken durch die Luft zurücklegen.

Ein markantes Merkmal des Warzenbeißers ist sein Gesang, der in der Fortpflanzungszeit besonders ausgeprägt ist. Die Männchen nutzen ihre Lautäußerungen, um Weibchen anzulocken und ihr Revier zu verteidigen. Der Gesang wird durch das Reiben der Hinterbeine an den Flügeln erzeugt.

Lebensraum und Fortpflanzung

Warzenbeißer sind häufig in trockenen, warmen Wiesen und auf extensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen zu finden. Sie bevorzugen Gebiete mit hohem Gras und ausreichenden Versteckmöglichkeiten. Die Fortpflanzung erfolgt im Spätsommer, und die Eier werden im Boden abgelegt, wo sie den Winter überdauern.

Bedrohungen

Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit sieht sich der Warzenbeißer einigen Herausforderungen gegenüber:

Schutzmaßnahmen

Um den Warzenbeißer zu schützen, sind mehrere Maßnahmen notwendig:

Der Warzenbeißer ist nicht nur ein faszinierendes Insekt, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Wiesenökosysteme. Sein Schutz ist entscheidend für die Erhaltung der Biodiversität und die Gesundheit unserer Landschaften.

Schmetterling des Jahres 2026: Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Schmetterling des Jahres 2026: Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea nausithous) wurde zum Schmetterling des Jahres 2026 gewählt und steht exemplarisch für die besonderen Anforderungen und Herausforderungen, denen viele Schmetterlingsarten in der heutigen Zeit gegenüberstehen. Dieser faszinierende Schmetterling ist besonders für seine einzigartige Lebensweise und seine Abhängigkeit von bestimmten Pflanzen und Ameisen bekannt.

Lebensraum und Fortpflanzung

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist vor allem in feuchten Wiesen und Magerrasen anzutreffen, wo die Futterpflanze, die Wiesenknopf (Knautia), wächst. Die Weibchen legen ihre Eier in die Blütenknospen der Wiesenknopf-Pflanze, wo die Larven nach dem Schlüpfen sich zunächst von den Blüten ernähren. Ein bemerkenswerter Teil ihres Lebenszyklus ist die Symbiose mit Ameisen, die die Larven füttern und beschützen.

Besondere Merkmale

Die adulten Schmetterlinge zeichnen sich durch ihre auffällige Färbung und Musterung aus. Ihre Flügel sind dunkel mit helleren Zeichnungen, was ihnen eine gute Tarnung in ihrem Lebensraum ermöglicht. Diese Tarnung ist für den Schutz vor Fressfeinden von entscheidender Bedeutung.

Bedrohungen

Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit sieht sich der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling verschiedenen Bedrohungen gegenüber:

Schutzmaßnahmen

Um den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling zu schützen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich:

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität, sondern auch ein Indikator für die Gesundheit von Wiesenökosystemen. Der Schutz dieser Art ist entscheidend für die Erhaltung unserer natürlichen Lebensräume und die Förderung der Artenvielfalt.

Libelle des Jahres 2026: Gemeine Winterlibelle

Libelle des Jahres 2026: Gemeine Winterlibelle

Die Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca) wurde zur Libelle des Jahres 2026 gewählt und ist ein faszinierendes Beispiel für die Anpassungsfähigkeit und Überlebensstrategien von Insekten in kälteren Klimazonen. Diese Libellenart zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, auch in den kalten Monaten aktiv zu sein, was sie von vielen anderen Libellen unterscheidet.

Merkmale und Lebensweise

Die Gemeine Winterlibelle hat eine auffällige, meist braun gefärbte Körperoberfläche, die eine hervorragende Tarnung in ihrem Lebensraum ermöglicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Libellenarten ist sie in der Lage, bereits im Winter zu fliegen, was sie zu einer der ersten Libellen macht, die im Jahr zu beobachten sind. Diese Aktivität ist besonders während der milden Tage im Winter zu sehen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung erfolgt im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen. Die Weibchen legen ihre Eier meist in flache Gewässer oder feuchte Böden ab, wo die Larven sich entwickeln können. Die Larven benötigen mehrere Monate, um sich zu entwickeln, bevor sie als erwachsene Libellen schlüpfen.

Bedrohungen

Die Gemeine Winterlibelle sieht sich verschiedenen Bedrohungen gegenüber, die ihren Lebensraum und ihre Fortpflanzung beeinträchtigen können:

Schutzmaßnahmen

Um die Gemeine Winterlibelle zu schützen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich:

Die Gemeine Winterlibelle ist nicht nur ein bemerkenswerter Teil unserer Biodiversität, sondern auch ein Indikator für die Gesundheit unserer Gewässer. Ihr Schutz ist wichtig, um die Ökosysteme zu bewahren, in denen sie lebt.

Spinne des Jahres 2026: Streifenkreuzspinne

Spinne des Jahres 2026: Streifenkreuzspinne

Die Streifenkreuzspinne (Araneus diadematus) wurde zur Spinne des Jahres 2026 ernannt und repräsentiert eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Spinnenarten in Europa. Diese Art ist nicht nur für ihre markanten Merkmale bekannt, sondern spielt auch eine wichtige Rolle im Ökosystem.

Merkmale und Lebensweise

Die Streifenkreuzspinne ist leicht an ihrem charakteristischen Kreuzmuster auf dem Rücken zu erkennen, das ihr eine hervorragende Tarnung in ihrem Lebensraum bietet. Diese Spinnenart ist vor allem in Gärten, Wäldern und auf Wiesen zu finden, wo sie große, runde Netze spinnt, um Beutetiere wie Fliegen und andere Insekten zu fangen.

Die Aktivität der Streifenkreuzspinne konzentriert sich auf die Nacht, wenn sie ihre Netze repariert und auf Beute wartet. Die Weibchen sind größer als die Männchen und können eine Körperlänge von bis zu 2,5 cm erreichen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung findet im Spätsommer statt. Nach der Paarung legt das Weibchen mehrere Dutzend Eier in einem Kokon ab, den es an geschützten Orten anbringt. Die Larven schlüpfen im folgenden Frühjahr und beginnen sofort, ihre eigenen Netze zu bauen.

Bedrohungen

Obwohl die Streifenkreuzspinne weit verbreitet ist, gibt es einige Herausforderungen, die ihre Populationen beeinträchtigen können:

Schutzmaßnahmen

Um die Streifenkreuzspinne zu schützen, sind folgende Maßnahmen wichtig:

Die Streifenkreuzspinne ist nicht nur ein faszinierendes Tier, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des biologischen Gleichgewichts in unseren Lebensräumen. Ihr Schutz ist entscheidend für die Erhaltung der Biodiversität und die Gesundheit der Ökosysteme, in denen sie lebt.

Biene des Jahres 2026: Glockenblumen-Schmalbiene

Biene des Jahres 2026: Glockenblumen-Schmalbiene

Die Glockenblumen-Schmalbiene (Andrena marginata) wurde als Biene des Jahres 2026 ausgezeichnet und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Bedeutung von Wildbienen in unseren Ökosystemen. Diese Art ist nicht nur für die Bestäubung von Pflanzen unerlässlich, sondern trägt auch zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei.

Merkmale und Lebensweise

Die Glockenblumen-Schmalbiene zeichnet sich durch ihre schlanke, graue Körperform aus, die mit feinen, hellen Haaren bedeckt ist. Diese Bienenart ist vor allem in der Nähe von Glockenblumen (Campanula) und anderen blühenden Pflanzen zu finden, die ihre bevorzugte Nahrungsquelle darstellen. Sie sind Einzelgänger und legen ihre Nester meist im Boden an, wo sie ihre Eier ablegen und ihre Larven mit Nektar und Pollen versorgen.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung erfolgt in der Regel im Frühjahr, wenn die Weibchen aus ihren Überwinterungsquartieren hervorkommen. Nach der Paarung sammeln die Weibchen Pollen und Nektar, um ihre Nester zu versorgen. Die Larven entwickeln sich in den Nester und schlüpfen im Sommer als adulte Bienen.

Bedrohungen

Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit sieht sich die Glockenblumen-Schmalbiene verschiedenen Bedrohungen gegenüber:

Schutzmaßnahmen

Um die Glockenblumen-Schmalbiene zu schützen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich:

Die Glockenblumen-Schmalbiene ist nicht nur eine wichtige Bestäuberin, sondern auch ein Symbol für die Vielfalt und Gesundheit unserer Ökosysteme. Ihr Schutz ist entscheidend für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die Förderung einer nachhaltigen Umwelt.

Höhlentier des Jahres 2026: Höhlen-Zwergflohkrebs

Höhlentier des Jahres 2026: Höhlen-Zwergflohkrebs

Der Höhlen-Zwergflohkrebs (Niphargus spp.) wurde als Höhlentier des Jahres 2026 gewählt und ist ein faszinierendes Beispiel für die Anpassungsfähigkeit von Lebewesen an extreme Lebensräume. Diese kleinen Krebse sind vor allem in unterirdischen Gewässern und Höhlen zu finden, wo sie eine einzigartige Lebensweise entwickelt haben.

Merkmale und Lebensweise

Der Höhlen-Zwergflohkrebs zeichnet sich durch seine geringe Größe aus, die in der Regel zwischen 1 und 2 Zentimetern liegt. Ihre Körper sind meist farblos oder blass, da sie in der Dunkelheit leben und keine Pigmentierung benötigen. Diese Art ist anpassungsfähig und kann in verschiedenen aquatischen Höhlenumgebungen überleben, in denen sie sich von kleinen organischen Partikeln und Mikroorganismen ernährt.

Die Fortpflanzung erfolgt im Frühling, wobei das Weibchen ihre Eier in geschützten Bereichen ablegt. Die Larven entwickeln sich direkt im Wasser und benötigen mehrere Monate, um die adulte Form zu erreichen.

Bedrohungen

Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit sind Höhlen-Zwergflohkrebse verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt:

Schutzmaßnahmen

Um den Höhlen-Zwergflohkrebs zu schützen, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich:

Der Höhlen-Zwergflohkrebs ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit von unterirdischen Ökosystemen. Sein Schutz ist entscheidend für die Erhaltung der Biodiversität in diesen einzigartigen Lebensräumen und trägt zur Wahrung des ökologischen Gleichgewichts bei.

Bedrohungen für Wildtiere 2026

Bedrohungen für Wildtiere 2026

Im Jahr 2026 stehen viele Wildtiere vor erheblichen Bedrohungen, die ihre Populationen und Lebensräume gefährden. Diese Herausforderungen sind vielschichtig und erfordern gezielte Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt. Zu den wichtigsten Bedrohungen zählen:

Um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, ist es entscheidend, dass sowohl die Öffentlichkeit als auch Entscheidungsträger in der Politik und Wirtschaft sensibilisiert werden. Durch Aufklärung, den Schutz von Lebensräumen und die Förderung nachhaltiger Praktiken können wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Nur durch gemeinsames Handeln können wir die Herausforderungen, denen Wildtiere gegenüberstehen, erfolgreich bewältigen.

Aufruf zum Schutz gefährdeter Arten

Aufruf zum Schutz gefährdeter Arten

Im Jahr 2026 stehen viele Wildtiere und Pflanzen vor ernsthaften Herausforderungen, die ihren Fortbestand bedrohen. Um die Artenvielfalt zu bewahren und die Gesundheit unserer Ökosysteme zu sichern, ist es unerlässlich, aktiv zu werden. Hier sind einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um gefährdete Arten zu unterstützen:

Gemeinsam können wir einen positiven Einfluss auf die Zukunft unserer Wildtiere und Pflanzen ausüben. Jeder Beitrag, sei er auch noch so klein, zählt und trägt dazu bei, unsere Umwelt für kommende Generationen zu bewahren.